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Führungskräfte stützen SNB-Entscheid

Eine aktuelle Online-Umfrage der Zürcher Kommunikationsagentur Iris Wirz c&p communications zeigt, dass die Mehrheit der befragten Unternehmen der Führungsspitze der Schweizerischen Nationalbank vertraut. Nur ein Zehntel findet den Entscheid zur Freigabe des Wechselkurses falsch. Auswirkungen auf die Migration erwarten nur vier von zehn Befragten.

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In einer aktuellen Online-Umfrage der Zürcher Kommunikationsagentur Iris Wirz c&p communications haben sich zwischen 17. und 25. Februar 237 Schweizer Führungskräfte zum Entscheid der Schweizerischen Nationalbank geäussert. Bei drei vor vier Befragten trifft der Entscheid der Schweizerischen Nationalbank auf Zustimmung. Nur jeder Zehnte lehnt den Wegfall des Mindestkurses des Franken zum Euro ab. Auch für diese Führungskräfte kommen radikale Massnahmen kaum in Frage. Ein Bruchteil der Befragten empfiehlt die Entlassung des SNB-Chefs oder möchte die Schweizerische Nationalbank stärker kontrollieren.

Eurokurs bis Mai bei CHF 1.05 bis CHF 1.10
Das Vertrauen in die Nationalbank wird bei den Kurserwartungen bestätigt. Jeder Zweite rechnet bis Mai mit einem Kurs von CHF 1.10 gegenüber dem Euro. Nur jeder Zehnte meint, dass der Kurs noch unter CHF 1.05 sinken wird.

Unternehmen machen ihre Hausaufgaben
Trotzdem legt man die Hände nicht in den Schoss. Das löst eine Vielzahl von Aktivitäten aus, die Zeit, Geld und Energie binden. Bei praktisch allen Antwortenden hat der SNB-Entscheid diverse Reaktionen ausgelöst. Kurzarbeit und Angst gehören dabei zu den Schlusslichtern. Fast jeder Zehnte will erst einmal abwarten. Die meisten ausgelösten Aktivitäten beziehen sich auf die Gespräche mit Kunden und Lieferanten, auf Preisverhandlungen oder Preissenkungen sowie auf Kostensenkungen.

Weniger Umsatz, mehr Erwerbslose, Konkurse und Innovationen
Die Mehrheit der Umfrage-Teilnehmer geht trotzdem für die kommenden zwölf Monate von einschneidenden wirtschaftlichen Veränderungen in der Schweiz aus: Zwei Drittel erwarten, dass es zu mehr Konkursen kommen wird. 60% rechnen mit sinkenden Umsätzen und mehr Erwerbslosen. Jeder Zweite denkt, dass das Klima vermehrt durch Aufregung und Hektik geprägt sein wird – gleichzeitig aber auch die Innovationen zunehmen. 56% sind der Meinung, dass es bei der Einwanderung keine Veränderungen geben wird.

Budgetkürzungen in der Kommunikation
Bei knapp 70% der Antwortenden ist keine mittelfristige Veränderung der Kommunikationsplanung vorgesehen. Allerdings geben 35% an, dass sie ihre Kommunikationsbudgets kürzen werden – allen voran bei den Inseraten und Events.

Die Online-Umfrage
wurden zwischen 17. und 25. Februar 2015 durchgeführt. In dieser Zeit lag der Kurs zum Euro bei rund CHF 1.06 bis 1.07 – es hatte also bereits eine gewisse Stabilisierung stattgefunden. Iris Wirz c&p communications weist darauf hin, dass die Umfrageergebnisse nicht repräsentativ sind; sie geben aber wichtige Hinweise auf die Trends in der aktuellen Meinungsbildung.

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